Das 4. Udo Steinberg Symposium Sportmanagement an der Hochschule Mittweida am 24. Oktober 2017 widmete sich in diesem Jahr ganz dem Thema „eSports“. Demgemäß waren neben renommierten Wissenschaftlern und Forschern mit Tobias Benz, Manager Team Development bei Euronics Gaming, Niklas „aTTaX Johnson“ Krellenberg, Profispieler und eSports-Weltmeister und Timo „Horstor“ Prestin, ehemaliger Profispieler und eSports-Kommentator, auch bekannte Akteure aus der professionellen Gaming-Szene als Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion vor Ort.
Dr. Sören Bär (HMKW Berlin) nahm mit zwei Vorträgen am Symposium teil. Zusammen mit Yannick Wagner von der Ratbacher GmbH Stuttgart, der als Student das Programm „Master@IBM“ absolvierte, hielt er den Vortrag „Der Einsatz von kognitiven Computersystemen im Sport“, mit dem beide Neuland in der Forschung betraten. Die Präsentation beschäftigte sich damit, wie Computersysteme eingesetzt werden können, um unstrukturierte Daten zu Leistungen von Sportlern oder Berichte in verschiedenen Medien auszuwerten und vorteilhaft zu nutzen. Erfolgreich erprobt wurden kognitive Computersysteme bereits beim Scouting und bei der Zusammenstellung von Spielerkadern.
Im Zentrum der Einzelpräsentation „Geschlechterspezifisches Online-Gaming“ von Dr. Sören Bär standen das Nutzungs- und Ausgabeverhalten von Frauen und Männern in Online-Games. Dabei ließen sich zum Teil deutliche Unterschiede u.a. in Bezug auf präferierte Spielegenres, die Bevorzugung von Spieleplattformen, die Bereitschaft zu In-Game- bzw. In-App-Käufen und die wöchentlich auf das Gaming verwendete Zeit signifikant nachweisen.
Programm des 4. Udo Steinberg Symposiums Sportmanagement
Fotos: 4. Udo Steinberg Symposium Sportmanagement/privat

